Verstehen. Fördern. Engagieren.

Verein zur Förderung der Flüchtlingsarbeit in Hagen e.V.

Der Verein möchte Flüchtlingen in Hagen und Umgebung das schwierige Einleben erleichtern, sie sprachlich fördern und sie im Alltag mit Ihren Kindern unterstützen; zudem möchten wir ihnen in konkreten Notlagen unbürokratisch helfen. Da es für Flüchtlinge fast unmöglich ist, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, beteiligen wir uns in besonderen Fällen auf Antrag auch an den Anwaltsgebühren, damit Asybewerber ihr Verfolgungsschicksal vortragen können.

...auch Sie können helfen!

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung durch:

  • Vollmitgliedschaft (Mitgliedsbeitrag jährlich EUR 35,00)
  • Fördermitgliedschaft (Jahresmindestbeitrag EUR 20,00)
  • Spenden (Ihre Spende ist steuerlich voll absetzbar! Eine Spendenbescheinigung stellen wir für Spenden ab EUR 50,00 aus.)
  • Unsere Kontoverbindung: Sparkasse an Volme und Ruhr, 

       IBAN DE91 4505 0001 0100 1227 01

News

Der nächste Arbeitskreis Asyl (AK Asyl) ist am 12. März 2024 um 17 Uhr in der Bergstr. 121 (bitte klingeln in 4. Etage).

Internationale Wochen gegen Rassismus bieten vielfältiges Programm vom 4. - 24. März auch in Hagen

Mehr dazu auf den Seiten der Stadt Hagen

Den Sozialstaat nicht kaputtsparen

Bundeshaushalt 2024 - Erwartungen an die Politik
Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!
(siehe Beitrag auf Seiten der Diakonie Mark-Ruhr)

Ruanda, Albanien...: Europa möchte Asylverfahren auslagern, die CDU auch!

 

Viel Aufmerksamkeit haben die Pläne von Großbritannien und Italien erregt, Asylverfahren in die o.a. Länder auszulagern. Während das britische Projekt mit Ruanda am „Nein“ des höchsten GB-Gerichts vorerst gescheitert ist (die Regierung unternimmt aktuell einen neuen Anlauf), hat Italien eine Absichtserklärung mit Albanien verfasst, wonach dort im Frühjahr 2024 ein Ankunftszentrum sowie ein Flüchtlingslager für Bootsflüchtlinge entstehen soll.
3.000 auf dem Mittelmeer aufgegriffene Menschen sollen dort Platz finden. Italien übernimmt für die Dauer des zunächst auf 5 Jahre angelegten Projekts alle Kosten.

Nun haben diese Absichten sofort heftige Kritik ausgelöst. Auch die Hilfsorganisationen sprechen von Inhumanität, Verrat an europäischen Werten und Neokolonialismus. In einigen europäischen Ländern und  EU-Gremien dagegen wird die Initiative zum Teil positiv gesehen, weil darin eine mögliche Lösung für die Begrenzung von Migration zu liegen scheint. Die CDU hat solche Ideen aufgegriffen und in ihr Parteiprogramm aufgenommen. Allerdings sind diese Pläne von vornherein nicht nur fragwürdig und inhuman, sondern auch wenig aussichtsreich.

So sollen Minderjährige und Frauen nicht nach Albanien gebracht werden. Die Aufgegriffenen müssten also auf hoher See „sortiert“ werden, und das genaue Alter junger Männer festzustellen dürfte kaum gelingen. Dann möchte Italien 3.000 Menschen x 12 (Monate) im Jahr in Albanien unterbringen. Die Asylverfahren müssten also innerhalb eines Monats abgeschlossen sein inkl. der Feststellung der Nationalität. Dazu dürfen die Lagerinsassen sich in Albanien nicht frei bewegen. Für ein rechtssicheres Verfahren wären italienische Beamte, Anwälte und Richter nach italienischem Recht zuständig, die dann dafür nach Albanien reisen müssen. Gleiches gilt für die gesundheitliche Versorgung. Nach Abschluss des Verfahrens sollen die Migranten nach Italien zurückgebracht und dort entweder ausgewiesen oder verteilt werden. 

Unsere Meinung

Nach unserer Meinung dürften solche Modelle ebenso wie ihre vielen Vorgänger scheitern und damit rechten Parteien weiteren Zulauf verschaffen. Sie dienen der Show und möchten Tatkraft signalisieren. Die Migration wird man so nicht wirksam kontrollieren können. Europa ist nun einmal attraktiv, denn nach Russland oder China will wahrscheinlich niemand.

Wie gehts es weiter?

Dieses Thema ist weiter in der politischen Entscheidungsfindung, sodass wir beabsichtigen monatlich News dazu an dieser Stelle zu veröffentlichen.

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